Dran an Themen

Woran ich gerade arbeite

Bürgermeisterarbeit besteht nicht nur aus Sitzungen und Beschlüssen. Viele Dinge beginnen mit einer Frage, einem Gespräch oder einem Hinweis und brauchen Zeit, bis daraus eine Entscheidung oder eine Lösung wird.

Hier zeige ich einige der Themen, an denen ich aktuell arbeite – kurz, transparent und mit ihrem jeweiligen Stand.

Windenergie und Photovoltaik

Status: in Bearbeitung

Worum geht es?

Der Ausbau erneuerbarer Energien wird unsere Gemeinde in den kommenden Jahren beschäftigen. Konkret geht es unter anderem um mögliche Windenergieanlagen im Bereich Schmölau und um Photovoltaikprojekte wie den Solarpark bei Siedendolsleben.

Für mich geht es dabei nicht allein um die Frage, ob Anlagen gebaut werden. Entscheidend ist auch, unter welchen Bedingungen solche Projekte entstehen, welche Auswirkungen sie auf Landschaft und Ortsteile haben und welchen Nutzen die Gemeinde und ihre Einwohner davon haben.

Was bisher passiert ist

  • Gespräche und Beratungen zu geplanten Wind- und Solarprojekten
  • Diskussionen im Gemeinderat und mit Einwohnerinnen und Einwohnern
  • Arbeit an Kriterien für den Umgang mit Windenergie- und Photovoltaikvorhaben
  • Prüfung von Möglichkeiten kommunaler und finanzieller Beteiligung
  • Beschäftigung mit wirtschaftlichen und regulatorischen Veränderungen im Energiemarkt

Wie geht es weiter?

Die einzelnen Vorhaben werden weiter geprüft und politisch beraten. Gleichzeitig möchte ich erreichen, dass wir als Gemeinde klarere Maßstäbe dafür entwickeln, unter welchen Bedingungen Projekte für uns sinnvoll und vertretbar sind.

Bürgerbeteiligung weiterentwickeln

Status: laufend

Worum geht es?

Gerade bei kontroversen Themen reicht es nicht, Entscheidungen erst am Ende zu erklären. Beteiligung sollte früher beginnen.

Dabei bedeutet Beteiligung für mich nicht, dass jede Forderung übernommen werden kann. Sie bedeutet aber, dass Argumente gehört, Interessen sichtbar und Entscheidungen nachvollziehbar werden.

Was bisher passiert ist

  • Gespräche mit Einwohnerinnen und Einwohnern zu kommunalen Themen
  • Diskussionen und Einwohnerfragen in Gemeinderatssitzungen
  • Überlegungen zu moderierten Gesprächsformaten und Runden Tischen
  • erste Ansätze für einen längerfristigen Dialog über die Entwicklung der Gemeinde
  • Beschäftigung mit zusätzlichen Formen der Bürgerbeteiligung

Wie geht es weiter?

Ich möchte Beteiligungsformate weiterentwickeln, die auch bei schwierigen Themen funktionieren. Dazu gehören kleinere Gesprächsrunden ebenso wie die Frage, ob dauerhafte Formen der Mitwirkung sinnvoll sind.

Information in der Gemeinde verbessern

Status: in Bearbeitung

Worum geht es?

Information erreicht heute nicht mehr alle Menschen auf demselben Weg. Manche nutzen Websites oder WhatsApp, andere informieren sich über Aushänge, Flyer oder gedruckte Medien.

Die Herausforderung besteht deshalb nicht darin, immer mehr zu veröffentlichen, sondern Informationen so zu verteilen, dass sie möglichst viele Menschen in unseren 17 Ortsteilen tatsächlich erreichen.

Was bisher passiert ist

  • Aufbau des WhatsApp-Infokanals der Gemeinde
  • Nutzung der digitalen Informationsstele in Dähre
  • regelmäßige Informationen zu Sitzungen, Veranstaltungen und Gemeindethemen
  • Überlegungen zur Weiterentwicklung der Gemeindewebsite
  • stärkere Einbeziehung gedruckter Informationen und klassischer Informationswege

Wie geht es weiter?

Gemeinsam mit den Beteiligten möchte ich klären, wie Website, WhatsApp, Stele, Print und Informationen aus den Ortsteilen besser zusammenspielen können. Ziel ist keine komplizierte Kommunikationsstrategie, sondern ein verlässliches System, das im Alltag funktioniert.

Straßen, Wege und kommunale Gebäude

Status: laufend

Worum geht es?

Viele Hinweise aus den Ortsteilen betreffen ganz konkrete Dinge: Straßen und Gehwege, kommunale Gebäude, Trauerhallen, Reparaturen oder kleinere bauliche Probleme.

Solche Themen wirken auf den ersten Blick oft überschaubar. In der Praxis müssen Zuständigkeiten, Kosten, technische Möglichkeiten und Haushaltsfragen geklärt werden.

Was bisher passiert ist

  • Aufnahme und Weitergabe konkreter Hinweise aus den Ortsteilen
  • Prüfaufträge an die Verwaltung
  • Vor-Ort-Termine und Abstimmungen zu einzelnen Maßnahmen
  • Beschäftigung unter anderem mit Trauerhallen und kleineren Straßen- und Wegeproblemen
  • Nachverfolgung von Anliegen aus Einwohnerfragestunden und Gesprächen

Wie geht es weiter?

Ich möchte diese Vorgänge konsequent nachhalten und zugleich transparenter machen, wo ein Thema gerade steht. Nicht jedes Problem lässt sich sofort lösen – aber es sollte klar sein, ob und wie daran gearbeitet wird.

Waldbad Dähre

Status: laufend

Worum geht es?

Das Waldbad gehört seit Jahrzehnten zu Dähre. Es ist Freibad, Treffpunkt, Veranstaltungsort und ein Stück Geschichte unserer Gemeinde.

Im Jubiläumsjahr ist für mich deshalb nicht nur der Blick zurück interessant. Entscheidend ist auch die Frage, welche Rolle das Waldbad künftig für Dähre und die umliegenden Ortsteile spielen kann.

Was bisher passiert ist

  • Begleitung des 50-jährigen Jubiläums des Waldbads
  • Gespräche mit Menschen, die das Waldbad seit vielen Jahren begleiten
  • Nutzung des Geländes für Veranstaltungen und Aktivitäten
  • Austausch über Erhalt, Nutzung und zukünftige Entwicklung

Wie geht es weiter?

Das Waldbad soll als wichtiger Ort der Gemeinde erhalten und weiterentwickelt werden. Dabei geht es sowohl um notwendige Unterhaltung als auch um die Frage, welche Nutzungen und Veranstaltungen dort künftig möglich sind.

Vereine und Ehrenamt stärken

Status: laufend

Worum geht es?

Ein großer Teil des Lebens in unseren Ortsteilen wird nicht von der Gemeinde organisiert, sondern von Vereinen, Feuerwehren, Initiativen und vielen Einzelnen.

Kommunalpolitik kann dieses Engagement nicht ersetzen. Sie kann aber versuchen, gute Rahmenbedingungen zu schaffen und Zusammenarbeit einfacher zu machen.

Was bisher passiert ist

  • Gespräche mit Vereinen und ehrenamtlich Engagierten
  • Unterstützung und Begleitung von Veranstaltungen
  • Austausch zur Nutzung kommunaler Räume und Einrichtungen
  • Abstimmung gemeinsamer Termine
  • Begleitung von Aktivitäten der Feuerwehren und anderer örtlicher Akteure

Wie geht es weiter?

Ich möchte den Austausch mit Vereinen und Initiativen stärker bündeln. Dabei geht es nicht um zusätzliche Bürokratie, sondern darum, frühzeitig zu wissen, wo Unterstützung gebraucht wird und wo gemeinsame Lösungen möglich sind.

Dähre langfristig weiterdenken

Status: in Vorbereitung

Worum geht es?

Viele kommunale Entscheidungen entstehen aus konkreten Einzelproblemen. Gleichzeitig braucht eine Gemeinde eine Vorstellung davon, wohin sie sich langfristig entwickeln möchte.

Wie wollen wir in zehn oder zwanzig Jahren in Dähre und unseren Ortsteilen leben? Welche Infrastruktur brauchen wir? Was macht unsere Orte attraktiv? Und was können wir als Gemeinde tatsächlich beeinflussen?

Was bisher passiert ist

  • erste Überlegungen zu einem langfristigen Dialog über die Entwicklung der Gemeinde
  • Gespräche über Dorfentwicklung, Infrastruktur und Lebensqualität
  • Beschäftigung mit Themen wie erneuerbaren Energien, Natur, Tourismus und Daseinsvorsorge
  • Überlegungen zu einem Format „Dähre 2050“

Wie geht es weiter?

Aus einzelnen Themen soll schrittweise ein gemeinsamer Blick auf die Zukunft der Gemeinde entstehen. Dabei möchte ich nicht mit einem fertigen Konzept beginnen, sondern mit Fragen und unterschiedlichen Perspektiven aus unseren Ortsteilen.

Fragen aus den Ortsteilen nachhalten

Status: laufend

Worum geht es?

Viele wichtige Themen beginnen nicht mit einem Beschluss, sondern mit einer Frage: bei einer Gemeinderatssitzung, bei einer Sprechstunde, auf einer Veranstaltung oder in einem persönlichen Gespräch.

Mir ist wichtig, dass solche Hinweise nicht nach dem Gespräch verschwinden.

Was bisher passiert ist

  • Aufnahme von Fragen und Hinweisen aus Einwohnerfragestunden
  • strukturierte Weitergabe von Prüfaufträgen an die Verwaltung
  • Nachverfolgung offener Vorgänge
  • Rückmeldungen an Bürgerinnen und Bürger, soweit Ergebnisse vorliegen
  • bessere Dokumentation laufender Anliegen

Wie geht es weiter?

Ich möchte diesen Weg weiter systematisieren: Anliegen aufnehmen, Zuständigkeiten klären, Ergebnisse nachhalten und zurückmelden. Gerade bei kleineren Themen kann dadurch viel Vertrauen in kommunale Arbeit entstehen.